„Stell dich in die Sonne!“

Sr. Martina Nießner über die Freundschaftstage in Baumkirchen vom 2. bis 3. November 2018

Aus den verschiedenen Richtungen Tirols kamen 17 Mädchen wieder zu den Freundschaftstagen in Baumkirchen. Diesmal in einer älteren Zusammensetzung. Um die geknüpften Freundschaften weiter zu pflegen, waren Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren eingeladen. 

Beim Ankommen gestaltete jedes Mädchen ein Kuvert, dass an die jeweiligen Zimmertüren angebracht wurde. Von da an gab es regen Schriftverkehr in jeder freien Minute.

Erst Party, dann Abendgebet
Einige von den Mädchen hatten bei den letzten Freundschaftstagen im Frühling schon Programmwünsche deponiert, unter anderem wünschten Sie sich eine Party. Diese wurde gemeinsam nach dem Abendessen vorbereitet – kulinarisches, dekoratives und musikalisches stand auf dem Programm. Zum Abschluss an den Partyabend wurde der Mut der Freundinnen (wie gewünscht) auf die Probe gestellt. Im dunklen Garten fanden die Mädchen von Kerzenlichtern gekennzeichnete Verstecke. Mit den Lichtern in der Hand trafen sie sich im Gebetsraum dann zum Abendgebet. 

„Starke Mädchen“ spielen Theater und erkunden Baumkirchen
Am nächsten Tag, nach einem stärkenden Frühstück, wurden die Lebensgeister mit einer Massage geweckt. Die Freundinnen machten sich auf die Suche nach Eigenschaften von „Starken Mädchen“ und erstellten ein „Starke Mädchen ABC“. Danach wurde Theater gespielt – in drei Gruppen zeigten sie ihre Kreativität und Schauspielkünste.

Nach dem Mittagessen führte ein „Straßenkarte“ durch Baumkirchen. Die Mädchen hatten die Aufgabe, die Heiligen, die im Dorf zu sehen waren, zu entdecken und sich von jeder Station eine oder mehrere Perlen mitzunehmen. Wieder zurück, wurde mit den Perlen ein „Heiligenband“ gefädelt. Auch die Umhängetasche, die sie auf den Weg begleitete, konnte gestaltet werden.

Mit Spielen und Briefeschreiben endeten diese Freundschaftstage und mit der Ermutigung: Stell dich in die Sonne – mitten ins Licht, vertrau auf Gottes Segen und fürchte dich nicht!

(Sr. Martina Nießner)

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